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DER Persönlichkeits-Podcast von Roland Kopp-Wichmann Intelligenter arbeiten. Bewusster leben.

Hier finden Sie über 200 Podcasts zu Themen meiner Persönlichkeitsseminare und Business-Coachings: www.seminare4you.de

Fundierte Anregungen für Ihre Persönlichkeitsentwicklung aus über 30 Jahren Erfahrung in der Arbeit mit Menschen.

Also keine oberflächlichen Tipps, sondern lange Podcasts, die zum Nachdenken, Ausprobieren und Umsetzen einladen.

Alle Podcasts auch als Blogartikel auf meinem Persönlichkeits-Blog

Erfahrungen & Bewertungen zu Roland Kopp-Wichmann


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Angenommen, Sie könnten sich zu einer Männerflüstererin entwickeln und damit tief in die Psyche Ihre Partners eintauchen – könnte das helfen, Ihre Partnerschaft zu stärken?

Oder etwas weniger blumig ausgedrückt: Könnten Sie Ihren Mann ohne Nörgeln, Augenverdrehen, Schreien und In-den-Spüllappen-Beißen dazu zu bringen, das zu tun, was Sie sich wünschen?


So simple Dinge wie

- Ein benutztes Glas nicht tagelang auf dem Tisch stehen zu lassen, sondern zeitnah in den Geschirrspüler zu räumen.
- Den vollen Mülleimer nicht wie ein Blinder respektvoll zu umrunden, sondern ihn immer wieder rauszubringen.
- Beim Pinkeln keine Zielübungen auf eine nicht vorhandene Fliege im Becken zu machen, sondern sich dabei hinzusetzen.
- Seine gebrauchte Kleidung nicht als Pfadfinderspur in der Wohnung zu verteilen, sondern in den Wäschekorb zu legen.

Was meinen Sie, wäre das ein 4-wöchiges Experiment wert, um herauszubekommen, ob Flüstern bei Ihrem Mann hilft?

Wollen Sie es ausprobieren? Ja?
Dann kommen hier meine vier Tipps.

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Bild: ucumari photography via VisualHunt.com

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Was ist Empathie?

Es ist die Fähigkeit, die Gefühle eines anderen Menschen zu verstehen und zu teilen. Die Fähigkeit, sich in die Lage anderer hineinzuversetzen und zu versuchen, deren Motive und Gefühle zu verstehen.


Fehlt Empathie in Gesprächen führt dies schnell zu verhärteten Fronten oder zum eskalierenden Konflikt. Das kann man in jeder Talkshow beobachten. Weil jeder nur seine Position für richtig hält und die des anderen als „falsch“ entwertet, entsteht kein Gespräch, kein Erkenntnisgewinn.

Ihre beruflichen wie auch privaten Beziehungen können sich vertiefen, wenn Sie sich immer wieder in den anderen hinein versetzen können. Dazu müssen Sie nicht derselben Meinung sein. Sondern nur bereit sein, die Welt mit den Augen des anderen zu sehen.

Doch wie können Sie lernen, mehr Empathie und Mitgefühl zu zeigen?

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22.02.18, 19:21:27

Ich weiss nicht, was ich will.


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Im Leben keine richtigen Ziele zu haben, kann frustrierend sein. Andere ziehen an einem vorbei, nur Ihnen fehlt die Richtung, in die Sie gehen wollen. Sie spulen die Tage so ab. Sie reagieren mehr auf Umstände und Forderungen von anderen – anstatt Ihr Lebensschiff zu steuern.

Vielleicht haben Sie auch schon viele Dinge ausprobiert und nach einer Weile merkten Sie, dass es doch nicht das Richtige ist. Mir ging es genauso, wie Sie hier lesen können. Mit der Zeit bekommt man das Gefühl, dass es vielleicht nichts gibt, was einem lange genug Freude und Zufriedenheit schenkt. Gleichzeitig scheint die Zeit an einem vorbeizurasen, während man sich selbst im Kreis dreht.

Viele Menschen, mit denen ich arbeite, beziehen den Satz „Ich weiß nicht, was ich will“ vor allem auf den Beruf. Weil Sie unzufrieden sind mit ihrer Arbeit. Im Clinch liegen mit Kollegen. Vom Chef sich nicht unterstützt fühlen. Und die dennoch jahrelang oder länger ausharren.

Was tun?

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In vielen Staaten der USA gibt es eine Generation junger Männer, die desillusioniert, verärgert und frustriert sind. Selbstmord zum Beispiel ist eine Pandemie unter jungen weißen Männern im Amerika. Viele von ihnen sind arbeitslos, sind pornografiesüchtig. Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen sind entweder nicht vorhanden oder gewalttätig oder sonstwie gestört. Das scheint aber niemanden zu interessieren.

Das ist bei uns nicht anders. Bei der letzten Bundestagswahl war bei den Männern in Ostdeutschland die AfD mit 26 Prozent die stärkste Partei – 13 Prozentpunkte mehr als bei den Männern im Westen. Wissenschaftler sind darüber wenig überrascht. Was bei US-Präsident Donald Trump der zornige weiße Mann in den Appalachen war, ist bei der AfD der zornige Ossi im Erzgebirge – eine starke Wählergruppe.

Über „Männerthemen“ in den Medien zu sprechen, ist auch hierzulande nicht schick. Zwar hat bald jedes größere Unternehmen eine „Frauenbeauftragte“. Als jedoch 2017 (!) der erste „Männerbeauftragte“ in Nürnberg seine Arbeit aufnahm, war das sofort eine Meldung in SPIEGEL online wert.

Hier will sich Jordan Peterson als ein guter Vater zeigen, der bei Gesprächen über die Notlage junger Männer zu Tränen gerührt ist. Seine Mission ist, das Leben dieser vergessenen Männer zu verbessern. So rät er jungen Männern beispielsweise ...

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Misserfolge sind eine Begleiterscheinung des Lebens.

Tiere irren sich (siehe oben). Menschen machen Fehler. Auch die Natur experimentiert ständig und nicht alles glückt. Besser also, wenn Sie auf Misserfolge und Rückschläge vorbereitet sind.

Der beste Weg, um Misserfolge zu bewältigen, ist, sie zu akzeptieren. Schnell.


Das ist leichter gesagt als getan. Denn Misserfolge schmerzen. Sie können kränken. Ob wir eine Schlappe annehmen oder vielleicht sogar daran wachsen können, hat mit unserer Einstellung zu tun. Also, wie wir zum Thema „Rückschläge“ stehen. So merkwürdig es auch erscheinen mag, wenn man Rückschläge akzeptiert, kann man sie künftig eher verhindern. Indem man lernt, sie zu vermeiden.

So ging es mir jedes Mal, wenn ich eine neue Fähigkeit lernen wollte. Zum Beispiel beim ersten Radfahren, Skifahren oder Gitarrespielen. Die ersten Male, als ich eine dieser Tätigkeiten versuchte, war ich ziemlich schlecht darin. Und das für eine ganze Weile.

Beim Radfahren wackelte ich bedrohlich und musste von meinem Vater aufgefangen werden.
Beim Skifahren holte ich mir jede Menge blauer Flecken.
Beim Gitarrespielen taten mir tagelang die Finger weh und ich vergaß immer wo jetzt das F war.
Beim Einarbeiten in die Geheimnisse von WordPress für diesen Blog wollte ich öfters schon aufgeben.
Nach den ersten Fehlern wurde ich zunehmend ängstlich, nicht nur vor und während meiner ersten Versuche, sondern danach für längere Zeit. Ich hatte Angst, mir wehzutun, was zwar nicht passierte, aber die Angst blieb.

Wenn ich heute darüber nachdenke, war das Erlernen einiger oder aller dieser neuen Fertigkeiten anfangs vor allem eine Reihe von Rückschlägen. Vermutlich kennen Sie das aus eigener Erfahrungen.

Doch wenn man dann trotzdem weitermacht, ganz plötzlich, geschieht etwas Unerwartetes.

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