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DER Persönlichkeits-Podcast von Roland Kopp-Wichmann Intelligenter arbeiten. Bewusster leben.

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Fundierte Anregungen für Ihre Persönlichkeitsentwicklung aus über 30 Jahren Erfahrung in der Arbeit mit Menschen.

Also keine oberflächlichen Tipps, sondern lange Podcasts, die zum Nachdenken, Ausprobieren und Umsetzen einladen.

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Selbstsabotage ist ein quälender Zustand. Man kann ihn so definieren: Selbst-Sabotage ist, wenn wir sagen, dass wir etwas wollen und dann sicherstellen, dass es nicht passiert.
Klingt verrückt! Warum sollten wir das tun?

Genau das fragte sich auch mein Klient zu Beginn des Coachings.


Der Termin wäre beinahe nicht zustande gekommen. Mein Coaching-Klient, ein 38-jähriger Abteilungsleiter aus der IT-Branche, rief mich zehn Minuten nach 15 Uhr an. „Ich stehe vor der Albert-Ueberle-Strasse Nummer 1 aber da gibt es keine Coaching-Praxis.“

Wenn der Termin vereinbart ist, schicke ich meinen Klienten eine Wegskizze mit der Adresse und einem Bild des Hauses, damit sie es leicht wiedererkennen. „Die richtige Hausnummer ist elf, nicht eins“, sage ich. Fünf Minuten später begrüßen wir uns.

„Das war jetzt wieder typisch für mich“, begann der Abteilungsleiter. „Ich plane etwas genau, zum Beispiel die Fahrt hierher von Köln – und dann passiert mir ein dummer Fehler, der fast unser Treffen verunmöglicht hätte. Zum Glück hatte ich Ihre Wegskizze mit Ihrer Handynummer dabei und konnte nachsehen.“

„Das kann doch mal passieren, dass man was verwechselt“, beruhige ich ihn. Höre allerdings auch, dass mein Klient dahinter ein Muster vermutet.

„Was daran ist für Sie denn typisch?“, will ich wissen.
„Dass ich mich sabotiere. Dass ich durch Unachtsamkeit oder was auch immer dafür sorge, dass etwas, was ich will, nicht klappt.“

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Bild: René Schmidt

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Aufschieben, neudeutsch „Prokrastination“ ist ein sehr verbreitetes Problem.

Dutzende von Ratgeberbüchern und Blogartikeln zeigen die Not. Doch was steckt eigentlich hinter der Aufschieberitis? Wie so oft ist auch hier das Problem die Lösung. Aber Lösung wofür?


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Bild: simonthon.com / photocase.de

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Entscheidungen und das Problem, diese „richtig“ und rechtzeitig zu treffen, gehören zu den häufigsten Anliegen im Coaching. Doch betrachte ich dieses Problem mit Entscheidungen nicht als eine Schwäche des Klienten. Vielmehr ist es seine beste Strategie, um etwas Wichtiges zu vermeiden.
Aber was eigentlich?


„Helfen Sie mir, meine Entscheidungsschwäche wegzukriegen. Sie haben doch auch mal Hypnose gelernt, geht das damit?“ Das waren die ersten Sätze der 33-jährigen Ärztin am Telefon gewesen.

Und jetzt saß sie mir gegenüber, Frau L., seit zwei Jahren in der Facharztausbildung an einem hiesigen Krankenhaus.

„Ich muss drei wesentliche Entscheidungen in den nächsten Monaten treffen“ erzählt sie mir beim Spaziergang auf dem Philosophenweg. Erstens, bleibe ich in dieser Klinik oder gehe ich an ein anderes Haus, denn mit dem Chef verstehe ich mich überhaupt nicht? Zweitens, bleibe ich bei meinem Freund, mit dem ich seit fünf Jahren zusammen bin, obwohl ich ihn nicht wirklich liebe?. Und drittens, will ich mal Kinder? Und wenn ja, wann und mit wem?“

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„Warum bin ich nicht zufrieden?“

Normalerweise kommen Menschen wie Robert F. selten in mein Coaching. Seinen röhrenden Ferrari hörte ich schon beim Einparken. Dann kam er rein, braungebrannt, Goldkette, offenes Hemd, laute Stimme. Für ihn war es auch eine ungewohnte Situation. Aber ein Freund hatte mich mit den Worten empfohlen: „Das ist zwar auch ein Psycho, aber der arbeitet ganz anders.“

Der Klient begann ohne Umschweife. Ich spürte, dass er gewohnt war, in einer neuen Situation schnell die Kontrolle zu übernehmen.

„Als ich von zu Hause auszog, wusste ich nicht, was ich machen wollte. Ich probierte es mit einem BWL-Studium, dann mit Jura – beides nicht mein Fall. Dann hing ich eine Weile in Thailand rum. Alles ganz nett. Kam zurück und arbeitete eine Weile im Vertrieb einer Fondsgesellschaft. Gutes Geld verdient, aber jeden Tag dieselben Gespräche.

Plötzlich war ich 28 und wusste immer noch nicht, was ich mit meinem Leben anfangen wollte. Bis ich einen Anruf von einem Freund aus Ibiza erhielt, der dort einen Jeansladen hatte und Verstärkung brauchte. Ich schaute mir das an, die abwechslungsreiche Arbeit gefiel mir und so stieg ich dort ein.

Jetzt bin ich 44 Jahre, habe eine Kette von Jeansläden, jette in der Welt herum, verdiene genug Geld, arbeite viel. Bin verheiratet und habe zwei süße Kinder.

Ich habe eigentlich alles erreicht, was ich mir damals mit 28 Jahren auf Ibiza vorgenommen hatte. Das lockere Leben gefiel mir. Aber ich bin nicht zufrieden. Ich bin finanziell unabhängig, könnte mich zur Ruhe setzen, aber was mache ich dann?

Meine Freunde sagen, ich soll doch mein Leben genießen, aber wie macht man das? Ich weiß, dass ich das schlecht kann. Ich muss immer etwas machen. Ich hab alles erreicht, was ich wollte. Warum bin ich nicht zufrieden?“


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„Delegieren traue ich mich einfach nicht. Ich bin gut in meinem Job aber ich kann nicht alles alleine machen. So kann es nicht weitergehen!“

Mit diesem Stoßseufzer betrat die 38jährige Führungskraft, Frau T., meinen Coachingraum. Jurastudium mit Auszeichnung, MBA Uni St. Gallen, jetzt Marketingdirektorin bei einem namhaften Lebensmittelhersteller. Eine 70-Stunden-Woche, ledig, keine Kinder, aber einen Hund, den meistens der Nachbar betreute.

Mein ganz anderer Coaching-Ansatz.
Ich betrachte Verhaltensschwierigkeiten – wie hier das mangelnde Delegieren – nicht als Informations- oder Fähigkeitsproblem. Deshalb mache ich auch zu Beginn keinen MBTI-Test, erhebe kein REISS-Profil etc.

Stattdessen gehen wir erstmal eine Dreiviertelstunde spazieren. Denn nach teils langen Anfahrt im Zug oder Auto, die der Klient hinter sich hat, tut ein bißchen Bewegung gut. Außerdem spricht es sich beim nebeneinander Hergehen leichter, wenn man einem Fremden seine persönlichen Nöte und Sorgen erzählen will.

Auf dem Spaziergang frage ich danach, warum jemand zu mir kommt und wie bisher sein Leben verlief. Beruflich wie privat. Denn ich bin auf der Suche nach Lebensthemen des Klienten. Also Überzeugungen, Glaubenssystemen und Strategien, die sich jemand im Lauf des Lebens durch seine Erfahrungen angeeignet hat.

Natürlich sind ihm die in der Regel nicht bewusst.

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